Holzterrassen bauen

Ein schönes Frühjahrs- oder Sommerprojekt kann der Bau deiner Holzterrasse sein – mit der richtigen Vorbereitung, hochwertigen Materialien und ein wenig handwerklichem Geschick ist die Montage einer schönen Terrasse in Deinem Garten kein großes Problem. Doch es lauern einige Gefahren und Herausforderungen, die es zu lösen gilt. Denn nur wenn Deine Terrasse wirklich ordentlich montiert ist, kannst Du Dir sicher sein, dass sie lange hält und schön aussieht.

Was Du beim Terrassenbau unbedingt beachten musst, haben wir für Dich hier aufgeführt. Wenn Du nach dem Lesen feststellst, dass die Montage doch zu kompliziert ist für ein entspanntes Gartenprojekt, haben wir für Dich einen guten Tipp: Überlasse die Montage den Profis. Sie werden Dein Holzdeck im Nu einrichten, und Du kannst Dich schon vor dem Baubeginn zurücklehnen und relaxen …

Was man beim Holzterrasse bauen beachten muss

Accoya Holzterrasse

Notwendiges Werkzeug und Maschinen

Beim Terrassenbau wirst Du einiges an Werkzeug und Maschinen benötigen: Neben Säge, Akkuschrauber und Metermaß sind auch oft größere Maschinen wie Rüttelplatte zum Verdichten oder Ähnliches notwendig. Man hat selten alles im Schuppen – informiere Dich also schon im Vorfeld darüber, was Du brauchen wirst.

Der Untergrund für die Holzterrasse

Deine Holzterrasse braucht einen planen, festen Untergrund, auf dem sie aufgebaut wird. Diesen einzurichten, bedarf etwas Arbeit. Das musst Du dabei beachten:

  • Du musst ein Gefälle von 2% einhalten, und zwar von Gebäuden weg. Das bedeutet, dass die Fläche auf einen Meter zwei Zentimeter abfallen muss. Wenn kein Gefälle vorhanden ist, wird bei Regen das Wasser Richtung Haus laufen – das sollte aber nicht passieren.
  • Du musst Schotter-Schichten von 5 bis 10 cm anlegen. 
  • Eine Ausgleichsschicht mit feinem Splitt muss gleichmäßig abgezogen werden. 
  • Unkraut-Vliesbahnen, die auf den Splitt gelegt werden, müssen überlappend verlegt werden.
  • Für die Auflage der Unterkonstruktion werden zum Beispiel Gehwegplatten gelegt. Beim Abstand musst Du Dich an die Achsabstände der folgenden Unterkonstruktion richten.
  • Prüfe, ob Du eine Entwässerungsrinne bei der Eingangstür benötigst.

Unterkonstruktion: Die stabile Basis Deiner Holzterrasse

Nun geht es an die Unterkonstruktion: Je hochwertiger und besser diese ist, desto stabiler und auch langlebiger ist Deine Holzterrasse. Mit einem fertigen und damit perfekten System für Holzterrassen  bist Du hier auf der sicheren Seite. Bei der Unterkonstruktion musst Du auf Achsabstände achten, die je nach Holzart und System der Konstruktion anders ausfallen.

Terrassendielen-Verlegung

    Wenn Dein Unterbau bzw. die Unterkonstruktion steht, kommt der krönende Abschluss: die Verlegung Deiner neuen Terrassendielen. Auch hierbei gibt es natürlich ein paar wichtige Punkte zu beachten:

    • Die Holzfeuchte der Dielen sollte bei 12 bis 16 Prozent liegen.
    • Die Fugenbreite zwischen den Dielen sollte min. 7 mm betragen bzw. 6% der Dielenbreite, damit sich die Fugen durch Schmutz oder Verziehen der Dielen nicht schließen können.
    • Der Abstand an ein angrenzendes Gebäude sollte mindestens 20 mm betragen.
    • Damit die Terrasse gut durchgelüftet wird, solltest Du einen Abstand zwischen den Dielen und der Unterkonstruktion von mindestens 8 mm einhalten.
    • Der Längsstoß der Terrassendielen gehört zwischen die Unterkonstruktionen, nicht darauf.
    • Ohne Vorbohren reißen die Dielen beim Verschrauben oft. 
    • Achte beim Verschrauben darauf, dass Du einen Abstand von Schraube zum Hirnholz von mindestens 50 und höchstens 100 mm einhältst, zur Längsseite sind 15 mm Abstand optimal.

    Fazit

    Du siehst – der Bau einer neuen Terrasse hört sich zwar im ersten Moment unkompliziert an, wird aber schnell zu einem zeit-, arbeits- und werkzeugintensiven Projekt, wenn Du alles richtig machen willst und Deine neue Holzterrasse lange halten soll. Wenn Du Profis für die Montage engagierst, kannst Du auf langjährige Erfahrung vertrauen und daher eine tolle Qualität der Arbeit. Da würden wir uns doch die Arbeit sparen, die Montage denen überlassen, die sich wirklich damit auskennen, und stattdessen etwas anderes tun. Ein Buch lesen, mit den Kids spielen oder einfach die Sonne im Garten genießen. Was meinst Du?